Posts Tagged ‘Neuerscheinung’

eiskalt. und neu.

2009/01/29

Der Herr Reifenberg kann auch andere Themen, diesmal musste das ewige Eis dran glauben, der Nordpol, ein Inuit-Junge: KAMPF IM EWIGEN EIS – Eine spannende Geschichte um einen Inuit-Jungen, der in die Stapfen seiner Vorfahren treten will und dabei gemeinsam mit seinem besten Freund Noodles einige Abenteuer erlebt.

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Gerade erschienen im Thienemann Verlag in der neuen „Codewort Risiko„-Reihe (eigene Website mit Spielen, Codewort-Risiko Club, weiteren Infos u.v.m.), die sich besonders an Jungs ab 8 richtet. Kurze, spannende Geschichten mit Rätselspielen und Sachinformationen rund um das Leben im ewigen Eis.

Rund um das Buch und seine Themen biete ich spezielle Veranstaltungen für 3. und 4. Schulklassen an. Infos bitte per Email an reifenberg[at]lesefoerderung-fuer-jungen.de anfordern ([at] durch @ ersetzen)

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warum dieses blog?

2008/07/13

Es gibt Fragen, die sollte man sich NIE stellen. Warum dieses Blog? Warum hab ich das getan? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Erich Kästner, klar. Meistens wird dieses Zitat missbraucht, von Leuten, die meinen, es reiche IRGENDWAS zu tun. Nein, reicht nicht. Die Zeile stammt aus einem Gedicht mit dem Titel MORAL und Kästner meinte etwas anderes. Auf jeden Fall muss man also anfangen und das tu ich jetzt. Vielleicht wird es ja etwas Gutes. Siehste, man kann die Dinge ganz fix in irgendeine Art von Kreislauf bringen und Sätze raushauen. Gute Sätze, schlechte Sätze, von-oben-nach-unten-Sätze, Fischstäbchen-Sätze. Fabian (nicht der von Kästner, sondern MEIN Fabian) braucht manchmal Sätze. Sätze, die sein Gehirn auf Touren bringen oder runterfahren. „Scheiß was drauf“ ist ein solcher Satz und er bringt eine Fahrt in Gang, durchs Herz, durch den Kopf, durch die Stadt. Und weiter. Zum Landeplatz der Engel. Vielleicht.
Ach ja, jetzt vielleicht noch die Antwort, warum ich das getan habe, warum ich dieses Blog angezettelt habe und mir damit verdammt viel Arbeit machen werde: Ich habe ein Buch geschrieben, bei dem ich manchmal fast verzweifelt wäre, den LANDEPLATZ DER ENGEL, das Buch, um das es hier geht. Ich will mit so etwas nicht mehr zu Hause sitzen und abwarten. Ich will mit Leuten darüber reden und zwar mehr als bei den Lesungen mit zehn Fragen anschließend, danke, das war es und auf Wiedersehen. Dafür werde ich etwas ganz Fürchterliches tun, ich lese die Geschichte selbst noch einmal, Stück für Stück, Zeile für Zeile. Ich mache das nie, weil ich auf den gedruckten Seiten nur noch den Mist, die misslungen Sätze, die Irrtümer sehe. Also lasst mich damit nicht allein. Ihr kriegt auch etwas dafür. Das, was zwischen den Zeilen steht. Und was andere zwischen den Zeilen sehen. Das bringt natürlich nur demjenigen etwas, für den Bücher eine Bedeutung haben.
Und noch etwas: Kommt mir nicht mit „Der Kerl will uns nur sein Buch andrehen!“, natürlich will er das, was denn sonst. Ich schreib das Ding doch nicht, weil ich will, dass es keiner liest. Und ich lebe übrigens auch davon, dass du und du und du in den den Laden laufen und dafür dreizehneuroneunzig hinlegen (ich schreib das in Worten, dann fällt es nicht so sehr ins Auge). Das Buch liegt ab morgen in den Läden und auf den Schreibtischen der Kritiker. Weißt du eigentlich, wie furchtbar das ist? Warum ist das also furchtbar? Noch eine Warum-Frage, sag ich ein anderes Mal etwas zu. Wenn ich mich warmgeschrieben habe und es zu den Bekenntnissen eines Autors kommt. Vielleicht. Ich leg nun gleich noch eine Kategorie „Bekenntnisse“ an.